Skip to content

Bausparen oder klassische Kapitalanlage – wo ist das Geld besser aufgehoben?

by Autor on August 26th, 2011

Es gibt einige Vor- und Nachteile beim Bausparen. Je nach dem, welche Zielsetzung man verfolgt, kann ein Bausparvertrag sinnvoll oder unnütz sein.

Man kann für eine Immobilie sparen, indem man monatlich Geld anspart und es anlegt. Das kann man etwa über einen Bausparvertrag tun, aber auch über eine klassische Form der Kapitalanlage. Beim Bausparvertrag bekommt man zwar nur eine sehr geringe Rendite, kann sich aber bei Abschluss das Zinsniveau sichern und später ein vergünstigtes Bauspardarlehen in Anspruch nehmen. Aber die Kreditsumme wird nicht für eine herkömmliche Immobilienfinanzierung genügen, sodass man ohnehin für die Restsumme ein zweites Darlehen bräuchte.

Man kann das Geld aber auch gewinnbringender anlegen. Dann spart man in derselben Zeit mehr an und kann dieses Vermögen als Eigenkapital für den Eigenheimerwerb nutzen. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto günstiger wird die Finanzierung. Damit kann man sich dann aber nicht die aktuell besonders günstigen Zinsen sichern. Man könnte jedoch auch abwarten, bis die wirtschaftliche Situation so aussieht, dass die Zinsen steigen werden und schließt zu diesem Zeitpunkt ein Forward-Darlehen ab. Dieses Darlehen sichert für die Dauer der Vorlaufzeit (maximal 5 Jahre) bis zum Ende der Zinsbindungsfrist (sollte möglichst lang sein und erst mit dem Ende der Vorlaufzeit beginnen) die Zinsen, die zum Zeitpunkt des Abschlusses gelten. So kann man sich also heute schon die Niedrigzinsen für morgen festschreiben lassen. Die Tilgung beginnt mit dem Ende der Vorlaufzeit.

Comments are closed.