Bauspardarlehen- günstige Finanzierungsvariante?

Posted 3 November, 2007 in Uncategorized

 

 

Nachdem man sich für einen Bausparvertrag entschlossen hat, kann man mit bereits kleinen Beträgen in der Ansparphase ein ansehnliches Starkapital aufbauen und schon frühzeitig einen soliden Grundstein für die spätere Immobilienfinanzierung legen.  Grundsätzlich verfolgen Bausparer das langfristige Ziel, einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen zu erwerben, dessen Konditionen beim Vertragsabschluss festgeschrieben werden und dem künftigen Häuslebauer Planungssicherheit garantieren und vor Schwankungen von Marktzinsen schützt.

Wer bestimmte Kriterien erfüllt und mindestens 40 Prozent der vertraglich festgesetzten Bausparsumme angespart hat, sichert sich das zinsgünstige Bauspardarlehen.

Erforderlich ist das Erfüllen der Zuteilungsvoraussetzungen, die zu bestimmten Stichtagen von der jeweiligen Bausparkasse bewertet werden. Die Bewertungszahl beurteilt die individuelle Sparleistung, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfüllt sein muss.

Hat sich der Bausparer für eine niedrige Bausparsumme entschieden, wird der Vertrag meist in einem überschaubaren Zeitraum zuteilungsreif. Will sich der künftige Eigenheimbesitzer mit dem Bau oder Kauf der eigenen vier Wände noch Zeit lassen, besteht die Möglichkeit, den Vertrag aufzustocken und weiter zu besparen.

Gelingt es dem Bausparer nicht, in den Genuss der Zuteilung zu kommen, weil das Ansparen des Mindestguthabens noch nicht möglich war, gibt es die Chance, die Zuteilungsaussichten nachträglich zu verbessern, indem man die Bausparsumme herabsetzen lässt.

Bausparkassen können in der Regel keine Garantie auf den Zeitpunkt einer Zuteilung geben. Diese ist unter anderem auch von dem Geldeingang bei der gewählten Bausparkasse abhängig.

Wurde einer Zuteilung stattgegeben, werden dem Sparer die Mittel in Höhe der vertraglich vereinbarten Bausparsumme ausgezahlt. Diese setzen sich aus dem angesparten Beiträgen und dem Bauspardarlehen zusammen. Hinzu kommen noch staatliche Förderungen und Zulagen die, orientiert an festgesetzten Einkommensgrenzen, von Vater Staat oben drauf gelegt werden.

Wird das zinsgünstige Bauspardarlehen dann ausgezahlt, erheben die Bausparkassen in der Regel eine einmalige Gebühr in Höhe von zwei bis vier Prozent vom gesamten Darlehensbetrag.

Nach wie vor nutzen hierzulande viele Bauherren oder Immobilienkäufer das Bauspardarlehen, um damit den eigenen Wohntraum zu realisieren.

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